Böden in Bremen und Bremerhaven sind noch immer zu trocken

  • Laut Dürre-Monitor des Helmholtz-Zentrums sind Böden noch immer zu trocken
  • Es fehlt demnach an Wasser in den tieferen Erdschichten
  • Trinkwasserversorgung in Bremen ist laut SWB nicht gefährdet
Vertrocknende Blumen auf einem Blumenbeet an der Bremer Wallmühle.
Es hat viel geregnet in den vergangenen Wochen, dennoch sind die Böden weiterhin zu trocken.

Obwohl es in den letzten Wochen häufig geregnet hat, sind die Böden in Norddeutschland in tieferen Schichten immer noch sehr trocken. Das zeigt der Dürre-Monitor des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung. Die Bäume im Bremer Bürgerpark sind nach wie vor gefährdet. Denn der Winter war bisher trotz starker Niederschläge viel zu trocken, und es fehle Wasser in den tieferen Erdschichten. Normalerweise seien die Seen und Fleete im Bürgerpark im Winter so voll, dass das Wasser spätestens im November in den Torfkanal abgelassen werden müsse, so der Bürgerparkverein. In diesem Jahr aber seien die Schleusen erst Ende Januar geöffnet worden. Und dann auch nur kurz.

Zu trocken war dieser Winter auch für die Talsperren im Harz, die weite Teile Norddeutschlands mit Trinkwasser versorgen. Ende Januar waren die sechs Talsperren nur etwa zur Hälfte gefüllt. Aktuell sind drei wieder etwas voller. Im Vergleich zum Vorjahr fehlen aber immer noch knapp 10 Millionen Kubikmeter Wasser, so das Harzwasserwerk. Die Trinkwasserversorgung für Bremen und Bremerhaven sei davon nicht betroffen, so die SWB. Das Wasser komme zu 100 Prozent aus Grundwasserwerken. Und tief unter der Erde seien die Pegelstände nicht gesunken.

Darum müssen jetzt besonders viele Bäume im Bürgerpark gefällt werden

Video vom 8. Januar 2020
Landschaftsgärtner des Bürgerparks arbeiten an Baumfällarbeiten

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 17. Februar 2020, 9 Uhr