Sturmtief "Burglind" verschont Bremen

  • Schäden in der Region bleiben die Ausnahme
  • Unwetter- und Sturmflutwarnung ist aufgehoben
  • Ausfälle bei Inselfähren und Amsterdam-Flügen am Mittwoch
Eine Person, die im Sturm spaziert

Sturmtief "Burglind" hat in Bremen, Bremerhaven und dem restlichen Norddeutschland kaum Schaden angerichtet. Dem stürmischen Mittwoch folgte eine vergleichsweise ruhige Nacht. Die Polizei meldete lediglich ein paar umgestürzte Bäume und Baustellenzäune. Für Bremen und die Nordseeküste galten Hochwasser-Warnungen, die inzwischen aber aufgehoben wurden. Auch die Unwetterwarnungen für die Nordseeküste und Niedersachsen haben sich erledigt – zumindest, was die Orkanböen angeht. Es kann aber immer noch Sturmböen geben, warnt der Deutsche Wetterdienst.

Nur geringe Auswirkungen am Mittwoch

Auch am Mittwoch hielten sich die Schäden durch "Burglinde" schon in Grenzen. In Bremen-Habenhausen stürzte ein rund 20 Meter hoher Baum um. Im Landkreis Schaumburg in Niedersachsen traf es eine Windkraft-Anlage. Vermutlich wegen eines technischen Defekts konnte die sich nicht mehr drehen und fiel im Sturm schließlich um. Es gab Ausfälle bei den Inselfähren an der Nordseeküste, und auch Flüge aus Norddeutschland von und nach Amsterdam wurden annulliert, aber nicht von und nach Bremen. In Cuxhaven wurde die einzige Fährverbindung nach Helgoland vorsorglich eingestellt. Einige Urlauber seien bereits am Dienstag abgereist, andere würden zurückfliegen oder länger bleiben, sagte eine Sprecherin der Insel.

Fährverkehr zu den Inseln betroffen

Früher abgereist sind auch einige Gäste auf der Insel Wangerooge. Dort fielen wegen Hochwasser zwei Verbindungen vom und zum Festland aus. Je eine Abfahrt wurde auch von Spiekeroog nach Neuharlingersiel und umgekehrt gestrichen. "Die Urlauber wussten aber seit Dienstag Bescheid und haben sich darauf eingestellt", sagte eine Touristik-Sprecherin. Einschränkungen gab es zudem bei der Langeoog-Fähre. Die Linien von und nach Baltrum, Juist und Norderney sollen dagegen normal verkehren.

Dieses Thema im Programm: Hörfunknachrichten, 3. Januar 2018, 13 Uhr