Sturm verschont Bremen weitestgehend – es bleibt windig

Kitesurfer an der Küste vor Cuxhaven.

Sturmtief "Ignatz" richtet im Nordwesten nur wenig Schaden an

Bild: Imago | Bernd März
  • Sturm richtet keine größeren Schäden in Bremen an
  • Wasserstände an den Küsten waren erhöht
  • Sturmböen sollen erst am Freitagabend abnehmen

Der Herbststurm hat in der Nacht zum Freitag keine größeren Schäden mehr in Niedersachsen und Bremen angerichtet. Polizei und Feuerwehren verzeichneten bis zum frühen Morgen zunächst keine Einsätze.

Der Sturm ist über uns hinweg gefegt, ohne Schäden anzurichten.

Ein Sprecher der Polizei Bremen

Auch andernorts, etwa in Cuxhaven, Wilhelmshaven und Friesland, blieb es ruhig. Eine Sprecherin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) sagte am Freitagmorgen, in der Nacht seien an der Küste und den ostfriesischen Inseln zwar durchaus hohe Wasserstände gemessen worden, die Sturmflutmarke von 1,50 Metern über dem mittleren Hochwasser sei jedoch nicht erreicht worden.

Auch Freitag noch Sturmböen

Dennoch bleibt es weiterhin stürmisch. Der Deutsche Wetterdienst warnte am Freitagmorgen vor Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten zwischen 80 und 95 Stundenkilometern an den Küsten. Auch im Binnenland könne es wieder vermehrt stürmische Böen von bis zu 85 Kilometern pro Stunde geben. Gegen Abend soll der Wind dann abnehmen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 21. Oktober 2021, 20 Uhr