1.100 Autos müssen umdrehen – Polizei setzt Sielwall-Sperrung durch

Audio vom 3. Juli 2021
Polizeibeamte sperren die Kreuzung am Sielwall für den privaten Autoverkehr.
Bild: Radio Bremen | Serena Bilanceri
Bild: Radio Bremen | Serena Bilanceri
  • Laut Bremer Polizei gab es dabei keine Probleme
  • Sielwall-Kreuzung am Wochenende nachts für Autos gesperrt
  • Verbot wurde vor einer Woche oft missachtet

Im Bremer Viertel an der Sielwall-Kreuzung hat es in der Nacht von Freitag auf Samstag keine Auseinandersetzungen zwischen Autofahrern und Polizei gegeben. Seit vergangener Woche sind die Zufahrten zur Kreuzung an den Wochenenden von 21 bis 5 Uhr für Autos gesperrt, weil sich Anwohner und Gastronomen immer wieder über den Lärm beschwert hatten.

Kaum Verstöße gegen Corona-Regeln

Insgesamt rund 1.100 Autos musste die Polizei in der Nacht die Durchfahrt verbieten. Die Fahrer zeigten sich aber einsichtig und sind der Aufforderung nachgekommen, erklärte ein Polizeisprecher. Auch beim Alkoholverbot und dem Einhalten der Corona-Regeln hat es demnach nur sehr wenige Verstöße gegeben.

Am vergangen Wochenende hatten die Verbotsschilder an der Kreuzung kaum etwas bewirkt. Sogenannte Autoposer hielte sich teilweise weiter dort auf und ignorierten das Durchfahrverbot. Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) hatte strengere Polizei-Kontrollen angekündigt. In Zukunft soll die ein privates Sicherheitsunternehmen übernehmen.

Schluss mit Auto-Posern auf der Bremer Sielwall-Kreuzung

Video vom 3. Juli 2021
Ein Polizist steht vor einer abgesperrten Straße im Viertel.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 3. Juli 2021, 8 Uhr