Möglicher "Seute Deern"-Nachbau wird wohl teurer als erwartet

  • Kosten belaufen sich auf bis zu 80 Millionen Euro
  • Das berichtet die "Nordsee-Zeitung"
  • Bund hatte bislang 47 Millionen Euro zugesichert
Seute Deern in Bremerhaven
Im August 2019 sank die "Seute Deern". Bild: Radio Bremen | Boris Hellmers

Der Nachbau des Bremerhavener Traditions-Großseglers "Seute Deern" wird womöglich deutlich teurer als veranschlagt. Das berichtet die "Nordsee-Zeitung". Demnach sollen sich die Kosten auf bis zu 80 Millionen Euro belaufen. Das gehe aus einem bislang nicht veröffentlichten Gutachten hervor, das im Auftrag der Stadt erstellt wurde. Der Bund hatte bislang 47 Millionen Euro für einen Neubau zugesichert. Ob es dazu kommt, ist allerdings noch offen.

Im August 2019 hatte ein Passant das schiefliegende Schiff entdeckt und den Notruf gewählt. Im Laufe einer Nacht sank die "Seute Deern" auf den Hafengrund ab. Für einen Quasi-Neubau der abzuwrackenden Bark sowie die Aufbereitung des Museumshafens stellte der Bund die finanziellen Mittel zur Verfügung.

Ein Blick ins Innere der "Seute Deern" in Bremerhaven

Video vom 27. August 2020
Der Innenraum der Seute Deern ist sichtlich in Mitleidenschaft gezogen.
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 4. September 2020, 22 Uhr