Seehund-Ausflug endet in Bremen

Ein besonderer Gast kam an Neujahr zu einer Stippvisite die Weser hinauf nach Bremen: Ein Seehund vergnügte sich auf Höhe des Weserwehrs.

Das Tier muss also schon einmal die Weser durch Bremen flussaufwärts geschwommen sein. Wo der Seehund nach der Sichtung abgeblieben ist, ist nicht bekannt. Sorgen muss man sich um das Tier aber nicht machen. "Das kommt ab und zu vor und ist ganz normal", sagte ein Sprecher der Seehundstation Norddeich zu Radio Bremen: "Die Tiere suchen sich einen guten Ort, um Fisch zu fangen, und das kann auch weiter im Landesinneren sein."

300 Meter Abstand halten – wenn möglich

Die Experten empfehlen, unbedingt Distanz zu den Tieren zu halten: "Es sind Wildtiere", sagte der Sprecher. Wenn möglich sollten 300 Meter Abstand gehalten werden – und auf gar keinen Fall sollte man die Tiere berühren.

Doch wird der Seehund den Weg zurück finden? "Ja, wenn es ihm in der Stadt nicht gefällt." Schon vor einigen Monaten waren Mitarbeiter der Norddeicher Station nach Bremen gekommen, um dort einen Seehund in Augenschein zu nehmen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, Läuft, 2. Januar 2018, 13:20 Uhr