Mutmaßlicher Einbrecher in Bremerhaven entpuppt sich als Schlafwandler

  • 36-Jähriger schlafwandelt und sperrt sich aus
  • Er versucht, die Wohnungstür mit einem Deko-Maulwurf zu öffnen
  • Anwohner alarmieren die Polizei
Blaulicht an einem Polizeiwagen in der Dunkelheit.
Vor Ort stellte sich der Fall für die Polizei anders da als erwartet (Symbolbild). Bild: DPA | Horst Galuschka

Er wirkte gefährlich, stellte sich dann aber als harmlos heraus: Ein Schlafwandler hat Anwohner und Polizei in Bremerhaven in der Nacht zu Freitag auf Trab gehalten. Kurz vor Mitternacht hatten Anwohner der Elbestraße die Polizei alarmiert, weil ein vermeintlicher Einbrecher gewaltsam versuchte, mithilfe eines Deko-Maulwurfes aus Metall eine Wohnungstür in einem Mehrfamilienhaus zu öffnen.

Die Polizei eilte zum Tatort. Dort stellte sich die Situation jedoch anders da als erwartet: Der mutmaßliche Einbrecher, ein 36-jähriger Mann, ist Schlafwandler. Er hatte seine Wohnung verlassen und die Tür hinter sich zugezogen. Im Treppenhaus war der Mann aufgewacht. Weil es ihm nicht gelungen war, seine Lebenspartnerin mit Klingeln und Klopfen auf sich aufmerksam zu machen, hatte er aus Verzweiflung zum Deko-Maulwurf gegriffen. "Glücklicherweise war außer den hoffentlich geringen Beschädigungen an Haustür und Maulwurf kein weiterer Schaden entstanden", schreibt die Polizei in ihrer Pressemitteilung.

Mehr zum Thema:

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 27. November 2020, 23:30 Uhr