Corona-Ausbruch: Schlachthof in Wildeshausen fährt Betrieb runter

  • Im Schlachthof wurden 45 Infektionen festgestellt
  • Betrieb wird für zwei Wochen heruntergefahren
  • Laut Landrat ist das Risiko zu groß, dass sich das Virus weiter verbreitet
Das Logo vom Puten- und Schlachtbetrieb Geestland aus Wildeshausen.
Der betroffene Putenschlachthof in Wildeshausen wird vorerst geschlossen.

Nachdem 45 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet wurden, wird der Betrieb in einem Schlachthof in Wildeshausen für zwei Wochen eingestellt. "Es werden keine Puten mehr zur Schlachtung angenommen", hieß es am Freitag in einer Mitteilung des zur Wiesenhof-Gruppe gehörenden Unternehmens Geestland Putenspezialitäten. Laut des zuständigen Oldenburger Landrats Carsten Harings ist das Risiko zu groß, dass sich das Virus weiter verbreitet.

Die ersten Corona-Fälle in dem Schlachthof waren Anfang der Woche bekannt geworden. Inzwischen wurden alle rund 1.100 Mitarbeiter getestet. Die Entwicklung berge "ein unkalkulierbares Risiko", so Harings. Alle Mitarbeiter würden zudem vorsorglich als Kontaktpersonen ersten Grades eingestuft und müssten sich entsprechend der üblichen Routine in eine zweiwöchige häusliche Quarantäne begeben.

Corona-Ausbruch in Puten-Schlachthof in Wildeshausen

Video vom 23. Juni 2020
Schlachtbetrieb Geestland Wiesenhof in Wildeshausen
Bild: Nonstopnews

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 26. Juni 2020, 19:30 Uhr