Umstrittener Schlachthof in Oldenburg öffnet nach Skandal wieder

  • 15 Millionen Euro sind in den Oldenburger Betrieb geflossen
  • Videokameras überwachen jetzt den Bereich, in dem die Tiere betäubt werden
  • Ermittlungen der Staatsanwaltschaft dauern weiterhin an
Eine Kuh schaut unter einer Eisenstange hervor.
Damit Rinder fachgerecht getötet werden, hat der Betreiber des Schlachthofs nun reagiert (Symbolbild). Bild: Imago | Rainer Weisflog

Nach Kritik von Tierschützern hat nun ein Schlachthof in Oldenburg den Betrieb wieder aufgenommen. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben einen Millionenbetrag investiert, um die Situation zu verbessern.

Es seien 15 Millionen Euro in den Oldenburger Betrieb gesteckt worden, sagte ein Sprecher der Goldschmaus-Gruppe aus Garrel im Kreis Cloppenburg. Demnach sollen in dem Oldenburger Betrieb jetzt nur festangestellte Mitarbeiter eingesetzt werden und keine Werksarbeiter. Zudem werde der Bereich, wo die Tiere betäubt werden, per Video überwacht, um den Tierschutz zu gewährleisten.

Staatsanwaltschaft ermittelt nach wie vor noch

Im November hatte der Verein "Deutsches Tierschutzbüro" Videos veröffentlicht, die zeigen sollen, wie Rinder in dem Oldenburger Schlachthof nicht fachgerecht betäubt und bei Bewusstsein getötet werden. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg ermittelt in dem Fall noch.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 17. April 2019, 16 Uhr