Spektakuläre Rettung eines Motorbootfahrers in der Wesermündung

Der Seenotrettungskreuzer Hermann Rudolf Meyer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist beim Löscheinsatz für ein brennendes Motorboot in der Wesermündung zu sehen.
Bild: DPA | DGzRS – Die Seenotretter
Bild: DPA | DGzRS – Die Seenotretter
  • 68-jähriger Skipper wurde mit Hubschrauber gerettet
  • Boot brannte und sank bei Löscharbeiten
  • Zwei Rettungsboote waren in der Wesermündung im Einsatz

Mit einem Hubschrauber ist ein 68-jähriger Skipper nach einem Brand auf seinem Motorboot aus der Nordsee gerettet worden. Der Mann wurde am Freitagnachmittag von einem Helfer per Rettungsschlinge aus dem 13 bis 14 Grad kühlen Wasser an Bord des Hubschraubers gezogen, dort medizinisch versorgt und in ein Krankenhaus geflogen, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mitteilte. Das in der Wesermündung brennende Schiff wurde aus dem Fahrwasser geschleppt, sank allerdings noch während der Löscharbeiten.

Nach Ausbruch des Feuers konnte der Skipper noch einen Notruf absetzen, dann musste er von Bord seiner neun Meter langen Jacht in die Wesermündung springen. Kurz darauf brach die Funkverbindung zu dem Mann ab. Die Seenotretter liefen mit zwei Rettungsschiffen aus. Zudem flog ein Hubschrauber zum Schiffbrüchigen. Schon aus der Ferne habe man dunklen Rauch gesehen, berichtete der Pilot. Die Wasserschutzpolizei Wilhelmshaven ermittelt.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten,. 12. Juni 2021, 8 Uhr