Frau transportiert Pferd im Lieferwagen über A1

  • Lkw-Fahrer entdeckt Pony in Lieferwagen auf A1
  • Polizei stoppt Fahrerin
  • Bei Notbremsung wäre Pferd quer durch Transporter geflogen
Ein weißes Pony auf der Ladefläche eines Kleintransporters.
Das Pony "Moonlight" wurde noch am selben Abend in einem richtigen Pferdeanhänger nach Hause gebracht. Bild: Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch

Polizisten haben am Donnerstagnachmittag eine junge Fahrerin auf der A1 in Richtung Osnabrück in der Nähe des Autobahndreiecks Ahlhorn angehalten. Die Frau hatte ein Pferd in einem Lieferwagen transportiert, wie die Polizei berichtet. Es stand frei auf der Ladefläche und war nur am Halfter befestigt. Zuerst war ein hinter der Frau fahrender Lkw-Fahrer auf das Pferd aufmerksam geworden, das ihn durch die Heckscheibe anschaute. Daraufhin verständigte er die Polizei. Den Polizisten, die bei dem Anruf zuerst an einen verspäteten Aprilscherz geglaubt hatten, bot sich das gleiche Bild.

Der Fahrerin, einer 22-Jährigen aus dem Kreis Düren, sei nicht bewusst gewesen, wie gefährlich die Aktion war. Im Fall einer Notbremsung hätte das rund 250 Kilogramm schwere Pony quer durch den Transporter fliegen können. Die Polizei leitete ein Verfahren wegen Verstoßes gegen Vorschriften der StVO ein. Das Pony mit dem Namen "Moonlight" wurde am Abend mit einem Pferdeanhänger nach Hause gebracht.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 3. April 2020, 23:30 Uhr