Bremer Raumfahrtkonzern klagt gegen EU-Vergabe: Galileo-Vertrag ruht

  • EU-Gericht ordnet an, Vertragsunterzeichnung auszusetzen
  • Der Grund: Bremer Raumfahrtkonzern hatte geklagt
  • Situation soll laut EU-Kommission schnell geklärt werden
Eine Mitarbeiterin von OHB in der gläsernen Manufaktur (Archivbild)
Nach OHB-Klage: Der neue Vertrag für den Bau der neuen Galileo-Satelliten darf erstmal nicht unterschrieben werden. (Symbolbild) Bild: DPA | Carmen Jaspersen

Ein EU-Gericht hat angeordnet, dass die Verträge für den Bau der neuen Galileo-Satelliten zunächst nicht unterzeichnet werden dürfen. Der Grund dafür ist eine Klage des Bremer Raumfahrtkonzerns OHB. Das Unternehmen hat alle bisherigen Galileo-Satelliten gebaut und wehrt sich gegen die Neuvergabe an die Konkurrenten Thales und Airbus.

Die EU-Kommission erklärte, sie werde der Anordnung des Luxemburger Gerichts Folge leisten. Es gebe aber aussagekräftige Dokumente, um die Situation so schnell wie möglich zu klären.

Die Nachrichten vom 20. Januar 2021

Video vom 20. Januar 2021
Die Arbeiter des Bremer Satellitenhersteller OHB System beim arbeiten.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 5. Februar 2021, 6 Uhr