Bremer Polizei berichtet von weitgehend friedlichen Derby-Fans

Eine Reihe Polizisten vor dem Weser-Stadion
Die Bremer Polizei hatte am Rande des Nordderbys gut zu tun – es blieb aber weitgehend friedlich Bild: Nord-West-Media TV
  • Keine größeren Ausschreitungen direkt nach der Partie gemeldet
  • Polizei: sogar bei grundsätzlich friedlichen Fans aggressive Grundstimmung
  • Innenbehörde stufte Begegnung im Vorfeld als Hochrisikospiel ein

Im Umfeld des Werder-Spiels gegen den HSV am Samstagabend gab es laut Polizei keine größeren Ausschreitungen. Vereinzelt wurden verbotene Feuerwerkskörper gezündet. Die Beamten schrieben entsprechende Anzeigen. Allerdings bemerkten die Sicherheitskräfte nach dem Spiel, dass sogar bei grundsätzlich friedlichen Fans eine aggressive Grundstimmung wahrzunehmen war. "Dies äußerte sich durch zunehmende gegenseitige Provokationen und Konfrontationen", teilte die Polizei mit.

Kleinere Auseinandersetzungen nach dem Spiel im östlichen Stadtgebiet und im Bereich des Stadions beendete die Polizei nach eigenen Angaben rasch. Im Vorfeld hatte die Innenbehörde die Begegnung als Hochrisikospiel eingestuft. Den erhöhten Polizeieinsatz stellt Bremen der Deutschen Fußball Liga (DFL) in Rechnung. Mehr als 1.000 Gästefans verfolgten das Derby im Weser-Stadion.

Nachts wieder Ärger am Sielwall

Rückblick: Bremer Innenbehörde bereitet sich auf Hochrisikospiel vor

Video vom 14. September 2021
Fans und Polizei beim Werderspiel
Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz
Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Im Verlauf der Nacht bekam die Polizei dann aber mehr zu tun: Mehr Menschen als sonst versammelten sich im erweiterten Bereich des Sielwalls. In einer insgesamt aufgeheizten Stimmung kam es zu der ein oder anderen Auseinandersetzung. Viele Beteiligte hatten Alkohol getrunken. Ein Streifenwagen wurde mit einer Flasche beworfen, der Werfer konnte gestellt werden.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 19. September 2021, 19:30 Uhr