Bremer Senat verbietet weitere Autokennzeichen mit Nazi-Codes

Audio vom 1. Juni 2021
Ein Auto mit Kennzeichen HH 88
Bild: Imago | Paul Sander
Bild: Imago | Paul Sander
  • Kennzeichen mit Szene-Codes sollen nicht mehr vergeben werden
  • Kombinationen mit SS, NS oder KZ sind bereits verboten
  • Unklar, wie mit bestehenden Kennzeichen verfahren wird

Der Bremer Senat will solche Autokennzeichen nicht mehr vergeben, die von Rechtsradikalen als symbolische Abkürzung genutzt werden. Dazu zählt laut Mobilitätssenatorin Maike Schaefer (Grüne) beispielsweise die Nummernschild-Kombination "AH 33" als denkbare Initialen für Adolf Hitler und dessen Machtübernahme im Jahr 1933.

Andere Buchstabenkombinationen wie NS, KZ oder SS sind laut Schaefer bereits gesperrt. Eine solche Regelung gibt es auch in Niedersachsen. Schaefer sagte während der Sitzung der Stadtbürgerschaft, unklar sei noch, wie man mit bereits vergebenen Kfz-Kennzeichen verfahren soll.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 1. Juni 2021, 20 Uhr