Bremen und Bremerhaven wollen Teil einer 5G-Modellregion werden

Zwei Menschen arbeitet an einem Mobilfunkmast
Bild: DPA | Franck Dubray
Bild: DPA | Franck Dubray
  • Zusammenschluss rund um Bremen will 5G-Netz ausbauen
  • Bewerbung um Fördermittel vom Bund
  • Entscheidung fällt bis Ende des Jahres

Die Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven haben sich zusammen mit den Landkreisen Cuxhaven und Osterholz beim Bund als 5G-Modellregion beworben. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur will ausgewählte Regionen beim 5G-Ausbau unterstützen. Dafür werden insgesamt vier Millionen Euro in den kommenden drei Jahren ausgegeben.

5G-Technologien und darauf aufbauende Anwendungen können in den kommenden Jahren kontinuierlich neue Entwicklungs- und Produktionsprozesse in allen Wirtschaftsbereichen gestalten. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns als Land Bremen mit unseren Fähigkeiten und unserer Kompetenz an der Gestaltung dieser Technologie aktiv beteiligen.

Bremens Wirtschaftssenatorin Christina Vogt (Die Linke)

Ein Ziel des Projektes ist einer Mitteilung des Bremer Wirtschaftsressort zufolge eine Produktivitätssteigerung durch den Einsatz von 5G-Technologien. Der 5G-Standard ermöglicht eine bis zu zehnmal schnellere Datenübertragung als das heute verbreitete LTE. Ressourcen sollen damit noch effizienter genutzt werden, um schädliche Emissionen zu reduzieren – im Sinne einer "Green Economy", heißt es weiter.

Doch nicht nur Unternehmen sollen den 5G-Standard nutzen können. Das Konzept der Modellregion plant unterschiedliche 5G-Anwendungsschwerpunkte entlang der Regionen der A27. Davon sollen auch Bürgerinnen und Bürger profitieren. Bis Ende des Jahres soll klar sein, welche Regionen den Zuschlag erhalten.

Rückblick: Von der Stadt aufs Land: Hat die Digitalität eine Grenze?

Video vom 10. März 2021
Die Samtgemeine Thedinghausen sitzt am Tisch und guckt sich Pläne an.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 28. Juni 2021, 15 Uhr