"Maskenmann" kehrt wohl in seine Zelle in Niedersachsen zurück

"Maskenmann" wird wohl zurück nach Niedersachsen verlegt

Audio vom 16. September 2021
Das Phantonmbild auf einem Monitor.
Mit diesem Phantombild haben die Ermittler lange nach dem "Maskenmann" gesucht. Bild: DPA | Julian Stratenschulte
Bild: DPA | Julian Stratenschulte
  • Martin N. war Anfang des Jahres nach Frankreich ausgeliefert worden
  • Dort gab es Ermittlungen wegen Mordes an einem Minderjährigen gegen ihn
  • Sogenannter Maskenmann tötete drei Jungen und missbrauchte 40 Kinder

Der als Maskenmann bekannte Kindermörder Martin N. wird wohl wieder zurück in ein niedersächsisches Gefängnis verlegt. Ein genaues Datum für die Rückkehr steht laut niedersächsischem Justizministerium aber noch nicht fest. Der 50-Jährige war Anfang des Jahres nach Frankreich ausgeliefert worden. Gegen ihn wurde dort wegen des Mordes an einem Minderjährigen ermittelt.

Der in Bremen geborene Martin N. war vor knapp zehn Jahren zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er hatte zwischen 1992 und 2001 in Niedersachsen und Schleswig-Holstein drei Jungen getötet und 40 Kinder missbraucht. Dazu war er meistens in Schullandheime eingestiegen oder hatte Zeltlager für seine Taten ausgenutzt.

Opfer des Maskenmanns sagte gegen ihn aus

Video vom 24. Februar 2012
junger Mann an der Weser, an der Schlachte in Bremen
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Mittag, 16. September 2021, 12 Uhr