Rettungskräfte bergen ertrunkenen Bootsbesitzer aus Weyher Wieltsee

Ein DLRG-Rettungsfahrzeug hält an einem See.
Die Rettungskräfte des DLRG konnten den 65-Jährigen nicht mehr retten. Bild: Feuerwehr Weyhe
  • Mann wollte sinkenden Motor retten
  • Rettungskräfte suchen fast eine Stunde lang
  • Notärztin kann nur noch Tod des 65-Jährigen feststellen

Mit einem Großaufgebot an Rettungskräften ist am Donnerstag im Wieltsee in Weyhe ein ertrunkener Bootsbesitzer geborgen worden. Der Mann hatte am Mittag versucht, einen Beibootmotor vor dem Untergang zu retten, teilte die Feuerwehr am Abend mit. Taucher, Rettungshubschrauber und eine Drohne suchten den Mann fast eine Stunde lang. Ein Taucher der Feuerwehr Bremen fand ihn schließlich in einem tieferen Bereich des Sees und brachte ihn an Land, wo eine Notärztin nur noch den Tod des 65-Jährigen feststellen konnte.

Laut Polizei hatte sich der Motor des Beibootes gelöst und war im Wieltsee untergegangen. Der 65-jährige Besitzer sah das, sprang in vollständiger Kleidung vom Steg in den See, um den Motor zu retten und ging dabei unter. Als die ersten Rettungskräfte kurz darauf eintrafen, war vom dem 65-Jährigen nichts mehr zu sehen. Der Wieltsee ist an der Stelle mindestens sechs Meter tief. Die Angehörigen wurden den Angaben zufolge von einem Seelsorger betreut. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 22. Oktober 2021, 23:30 Uhr