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Kokainfund in Bremerhaven: Anklage gegen ehemaligen AfD-Politiker

  • Bremer Staatsanwaltschaft klagt Mann wegen der illegalen Einfuhr von Drogen an
  • 2019 soll er 36 Kilo Kokain aus einem Container in Bremerhaven geholt haben
  • Zum Zeitpunkt der Tat war als AfD-Kommunalpolitiker in Niedersachsen tätig
Die Außenfassade inklusive einem Schild der Staatsanwaltschaft Bremen
Die Bremer Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen einen Mann erhoben. Der Vorwurf: Die illegale Einfuhr von Betäubungsmitteln. Bild: Radio Bremen

Die Bremer Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen einen ehemaligen AfD-Politiker erhoben wegen illegaler Einfuhr von Betäubungsmitteln. Im vergangenen Jahr 2019 soll der Angeschuldigte 36 Kilo Kokain aus einem Container in Bremerhaven geholt haben. In einem weiteren Fall sollten es laut Ermittlern 60 Kilo sein, die sich dann wegen einer Ladungsverschiebung aber nicht im Container befanden. Das Kokain soll einen Reinheitsgehalt von weit über 90 Prozent gehabt haben. Der Angeschuldigte war zu diesem Zeitpunkt als AfD-Kommunalpolitiker in Niedersachsen tätig. Kurz nach Bekanntwerden der Vorwürfe trat er aus der Partei aus. Mit ihm hat die Staatsanwaltschaft vier weitere Männer angeklagt, die an der illegalen Einfuhr beteiligt gewesen sein sollen.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 13. Dezember 2019, 19:30 Uhr