Stau nach erneutem Lkw-Unfall auf A1 bei Bremen

  • Drei Sattelschlepper fahren bei Stuckenborstel auf der A1 aufeinander
  • Ein Lkw-Fahrer wurde im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt
  • Der Mann hatte offenbar ein Stauende zu spät erkannt
Fahrerhaus eines LKW im Auflieger des davor stehenden Sattelzuges
Die Wucht des Aufpralls muss enorm gewesen sein: Die Fahrerkabine eines Lkw aus den Niederlanden schob sich auf die Ladefläche eines anderen Lastwagens. Bild: Polizei Rotenburg

Am Dienstagabend ist es auf der A1 bei Bremen erneut zu einem schweren Lkw-Unfall gekommen. Für die Reinigung der Fahrbahn bleiben die Spuren Richtung Bremen noch mindestens bis zum späten Nachmittag komplett gesperrt. Einer der Lastwagen hatte eine Stärkeverbindung geladen, die sich auf der Fahrbahn verteilt hat und bisher nicht beseitigt werden konnte. Angaben der Autobahnpolizei Sittensen kommt es rund um die Anschlussstelle Stuckenborstel zu Staus.

Bei dem Unfall wurde ein Mann eingeklemmt und schwer verletzt. Drei Sattelschlepper waren an dem Unfall beteiligt. Offenbar hatte ein 50 Jahre alter Niederländer ein Stauende zu spät erkannt und prallte auf einen stehenden Lastwagen. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls wiederum auf einen weiteren vor ihm stehenden Lkw geschoben. Insgesamt entstand nach Angaben der Autobahnpolizei ein Schaden von mehr 100.00 Euro.

Der Niederländer wurde in der Fahrerkabine eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Er erlitt schwere Verletzungen bei dem Unfall. Die anderen beiden Fahrer wurde nur leicht verletzt. Die Polizei geht davon aus, dass die Autobahn ab der Anschlussstelle Bockel in Richtung Bremen noch bis Mittwochvormittag gesperrt bleibt.

Bereits zwei Lkw-Unfälle am Dienstagmorgen

Bereits am Morgen und am Vormittag hatte es nur wenige Kilometer weiter auf der A1 zwei schwere Lkw-Unfälle gegeben – einer davon endete für eine Person tödlich. Auf den in der Folge entstandenen Stau ist der Niederländer aufgefahren.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 23. Dezember 2020, 6 Uhr