Lesumbrücke soll ab Ende 2020 wieder voll befahrbar sein

  • Amt für Straßen und Verkehr führte weitere Untersuchung durch
  • Brücke kann mit zusätzlichem Stahl repariert werden
  • Stadt muss die Konstruktion jetzt genau planen
Die Lesumbrücke aus der Seitenansicht.

Die Lesumbrücke über die A27 soll ab dem vierten Quartal 2020 wieder voll befahrbar sein. Das Bremer Amt für Straßen und Verkehr hat den gesperrten Teil der Brücke noch einmal untersuchen lassen. Dabei kam heraus, dass die Brücke "ertüchtigt" werden kann.

Das bedeutet, dass die Brücke von unten mit zusätzlichem Stahl verstärkt wird, dadurch kann sie den darüber rollenden Verkehr wieder sicher tragen. Das Amt für Straßen und Verkehr spricht von der schnellsten und einfachsten Lösung, um den gesperrten Brückenteil wieder voll befahrbar zu machen. Die Stadt muss die Konstruktion jetzt genau planen und den Auftrag ausschreiben. Die eigentlichen Bauarbeiten im kommenden Jahr sollen dann etwa drei Monate dauern.

Die Bremer Handelskammer reagierte erleichtert. Das dringend erwartete Ende des Engpasses über die Lesum sei damit zumindest in Sicht. Die Brücke soll dann so lange halten, bis voraussichtlich 2028 ein kompletter Neubau fertig ist.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 7. November 2019, 14 Uhr