Labor in Bremerhaven soll auf Corona-Mutationen testen

  • Bisher kann kein Labor in Bremen auf Mutationen testen
  • Bremerhavener Labor könnte technische Voraussetzungen dafür schaffen
  • Gesundheitsamt hofft auf diese Testmöglichkeit vor Ort
Eine Hand hält eine Pipette.
Das Gesundheitsamt hofft, dass ein Bremerhavener Labor bald auf Corona-Mutationen testen kann (Symbolbild). Bild: DPA | PAP | MARCIN BIELECKI

Das Bremerhavener Gesundheitsamt hofft, möglichst bald vor Ort Viren auf Corona-Mutationen untersuchen zu können. Nur ein privates Labor im Bremerhavener Fischereihafen kann dafür laut Gesundheitsamt die technischen Voraussetzungen schaffen. Klappt das, wäre es laut Bremer Gesundheitsressort das einzige Labor mit dieser Testmöglichkeit im Land Bremen. 

Um Corona-Viren so zu untersuchen, benötigen Labore spezielle Geräte und Fachleute. Das Bremerhavener Labor könnte in rund vier Wochen soweit sein. Man sei noch in Abstimmungen, bestätigte der Leiter des Bremerhavener Krisenstabs, Ronny Möckel. Das Unternehmen äußerte sich bisher nicht.

Das Bundesgesundheitsministerium hat verordnet, dass alle Labore mindestens fünf Prozent ihrer Positivproben auf Mutationen prüfen müssen. Wenn sie diese nicht selbst so testen können, muss ein geeignetes Labor eingeschaltet werden. Die Stadt hat deshalb gerade eine erste Probe zur Untersuchung in ein Labor nach Berlin geschickt.

Ausstattung fehlt in Bremer Laboren: Corona-Mutation nicht nachweisbar

Video vom 13. Januar 2021
Eine Laborantin beim testen der Corona Proben im Medizinischen Labor in Bremen-Horn.
Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 19. Januar 2021, 19:30 Uhr