Zoll in Bremerhaven stellt 325 Kilo Kokain sicher

  • Container soll ursprünglich aus Brasilien gekommen sein
  • Ladung war an eine Firma in Dänemark adressiert
  • Dort wurden neun Verdächtige festgenommen
Ein Mitarbeiter des Zolls öffnet einen Container.
Nachdem der Zoll die Ladung bereits beschlagnahmt hatte, fuhr der Container weiter nach Kopenhagen. (Symbolbild) Bild: DPA | Robert Gunether

In Bremerhaven hat der Zoll in einem Container 325 Kilogramm Kokain entdeckt und beschlagnahmt. Adressiert war er an eine Firma in der Nähe der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Nachdem die deutschen Ermittler die dänische Polizei über den Fund informiert hatten, wurde der Container an seinen Zielort weitergeleitet, um die Hintermänner ausfindig zu machen. Bei Kopenhagen nahm die Polizei dann neun Männer fest, die sich Zugang zu dem Container verschaffen und die Drogen offenbar in Empfang nehmen wollten.

Verdächtige mit Verbindung zur organisierten Kriminalität

Ursprünglich seien die Drogen per Container aus Brasilien nach Bremerhaven geschickt und letztlich an eine Firma in der Gemeinde Hedehusene westlich von Kopenhagen adressiert worden, so die Polizei. Von dem Kokain in dem Container habe besagte Firma nichts gewusst.

Einer der Verdächtigen ist ein 45-jähriger Belgier, bei den acht weiteren handelt es sich um dänische Staatsbürger im Alter von 19 bis 34 Jahren. Die Dänen haben nach Polizeiangaben allesamt eine Verbindung in die organisierte Kriminalität. Zum Wert der sichergestellten Drogen äußerte sich die Polizei nicht.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 2. März 2021, 23:30 Uhr