Polizei stoppt Transporter mit rund 200 Kilogramm Kokain

  • Lastwagenfahrer beobachtete Verdächtige an Container in Bremerhaven
  • Wagen wurde in Hagen im Bremischen abgefangen
  • Ein Verdächtiger aus Bremen sitzt in Untersuchungshaft
Zwei Zollbeamte holen während der Jahresbilanzpressekonferenz des Hauptzollamts Bremen Kokainpackungen (Attrappen) aus einem präparierten Stapel Rigipsplatten, der als Versteck für einen illegalen Kokaintransport diente.
Etwa 200 Kilogramm Kokain hatte der Transporter geladen. Bild: DPA | Mohssen Assanimoghaddam

Ein Kleintransporter mit rund 200 Kilogramm Kokain ist auf der A27 bei Hagen im Bremischen gestoppt worden. Wie jetzt bekannt wurde, hatte ein Lastwagenfahrer im Bremerhavener Überseehafen Verdächtige an einem Container beobachtet und die Polizei alarmiert. Der Kleintransporter war bereits am vergangenen Freitag gestoppt worden.

Einer der vier Verdächtigen, ein Mann aus Bremen, sitzt in Untersuchungshaft. Die anderen, ein Bremerhavener und zwei Männer aus Schiffdorf, wurden nach vorläufiger Festnahme wieder freigelassen, teilte die Staatsanwaltschaft Bremen mit. Woher die Drogen kamen, war zunächst unklar. Ein Gutachter soll nun unter anderem den Straßenverkaufswert klären. Das dauere aber laut Staatsanwaltschaft mehrere Wochen.

Mehr zum Thema:

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Morgen, 6. August 2020, 8 Uhr