9-Jähriger bricht am Bremerhavener Holzhafen ins Eis ein

  • Frau beobachtet Vorfall und hilft eingebrochenem Kind
  • Polizei übergibt frierenden, aber wohlbehaltenen Jungen seiner Mutter
  • Stadt warnt vor Lebensgefahr, weil das Eis zu dünn ist
Ein Rettungsring liegt auf einer dünnen Eisschicht.
Polizei, Feuerwehr und Stadt warnen vor dem Betreten von Eisflächen: Es besteht Lebensgefahr. (Symbolbild) Bild: DPA | A. Sommer

Ein neun Jahre alter Junge ist in Bremerhaven-Geestemünde am Holzhafen ins Eis eingebrochen. Dies wurde von einer aufmerksamen Zeugin beobachtet. Die Frau alarmierte die Polizei und eilte dem Kind zur Hilfe. Nach Polizeiangaben ereignete sich der Unfall unmittelbar in der Nähe des Steges am Holzhafen-Becken. Der Junge hatte dort in Begleitung eines gleichaltrigen Mädchens das Eis betreten.

Junge wärmt sich nach Unfall in Polizeiauto auf

Nach seiner Rettung war der Junge durchnässt und fror. Ansonsten ging es ihm den Umständen entsprechend gut, berichtet die Polizei. Die Beamten setzten ihn mit einer Decke in den warmen Streifenwagen und brachten ihn zu seiner Mutter, die sich weiter um ihn kümmerte.

Lebensgefahr beim Betreten von Eisflächen

In diesem Zusammenhang warnen die Bremerhavener Polizei, die Berufsfeuerwehr und der Magistrat vor dem Betreten von Eisflächen im Stadtgebiet. Die jüngsten Messungen der Eisdicken durch die Feuerwehr haben demnach ergeben, dass das Eis auf ruhenden Gewässern nicht ausreichend tragfähig ist. Beim Betreten besteht Lebensgefahr.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, Vier News, 11. Februar 2021, 13 Uhr