Bislang 1.000 Impfdosen von Astra-Zeneca im Land Bremen verabreicht

  • Britisch-schwedischer Pharmakonzern liefert bislang 4.800 Impfdosen
  • Unter anderem niedergelassene Ärzte werden mit Astra-Zeneca geimpft
  • Senatorin Claudia Bernhard (Linke) rechnet auch im März mit Engpässen
Astra Zeneca COVID-19-Impfdosen stehen in einer Reihe.
Bremen hat bislang 4.800 Corona-Impfdosen des Herstellers Astra-Zeneca erhalten. (Symbolbild) Bild: DPA | PAP | Adam Warzawa

In Bremen sind mittlerweile die ersten 1.000 Dosen des Impfstoffs der Firma Astra-Zeneca verimpft worden. Seit dem 6. Februar hat der britisch-schwedische Pharmakonzern 4.800 Impfdosen an das Land Bremen geliefert. Für die kommenden Tage sind weitere Lieferungen angekündigt, heißt es in einer Mitteilung des Senats.

"Wir erhalten dadurch die Möglichkeit, bei den Impfungen weiter an Fahrt aufzunehmen", so Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke). Der Impfstoff Astra-Zenecas werde bislang unter anderem niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten verabreicht.

Engpässe bis März erwartet

Zwar würden auch bei dem neuen Impfstoff Impfreaktionen auftreten, sagt Jutta Dernedde, ärztliche Leiterin des Impfzentrums Bremen. Dies sei allerdings auch bei den zwei anderen Impfstoffen von Biontech und Moderna der Fall. "Unerwünschte, schwere Nebenwirkungen haben wir bislang nicht erlebt", so Dernedde.

Trotz der Lieferungen rechnet Gesundheitssenatorin Bernhard weiter damit, dass auch im März nur geringfügig mehr Impfstoff zur Verfügung stehe als bislang. "Ich appelliere deswegen an die Solidarität und die Geduld aller Bremerinnen und Bremer: die Impfungen sind sehr erfolgreich bei besonders gefährdeten Personen gestartet."

Mit Bremens inklusiver WG im Corona-Impfzentrum

Video vom 12. Februar 2021
Ein junger Mann wird von einer Ärztin auf eine Impfung vorbereitet.
Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 12. Februar 2021, 19:30 Uhr