Vierte Runde der Metall-Tarifverhandlungen für den Norden beginnt

  • IG Metall Küste fordert vier Prozent mehr Geld
  • Verband Nordmetall hält Lohnerhöhung für nicht vermittelbar
  • Warnstreiks ab Dienstag möglich
Rote Flaggen der IG Metall vor einem Gebäude
Die IG Metall Küste fordert mehr Geld für ihre Beschäftigten. (Symbolbild) Bild: DPA | Sina Schuldt

In Hamburg gehen am heutigen Freitag die Tarifverhandlungen in der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie in die vierte Runde. Nach den bisherigen Verhandlungsrunden liegen die Positionen weit auseinander.

Die IG Metall Küste fordert für die 140.000 Beschäftigten vier Prozent mehr Geld in den kommenden zwölf Monaten. Die Arbeitgeber vom Verband Nordmetall halten Lohnerhöhungen für nicht vermittelbar.

Friedenspflicht endet am nächsten Dienstag

Warnstreiks in den norddeutschen Betrieben sind ab dem nächsten Dienstag möglich, dann endet die sogenannte Friedenspflicht.

Mehr zum Thema:

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 26. Februar 2021, 10 Uhr