Havarierter Frachter in Bremerhaven angekommen

  • MS "Santorini" war vor Helgoland havariert
  • In Bremerhaven soll das Schiff jetzt repariert werden
  • Frachter hatte sein Ruderblatt verloren
Der Schlepper Nordic versucht eine Schleppverbindung zum havarierten Frachter Santorini aufzubauen (Archivbild)
Der Schlepper "Nordic" hat die MS "Santorini" nach Bremerhaven gebracht. (Archivbild) Bild: DPA | Havariekommando

Das auf der stürmischen Nordsee havarierte Frachtschiff "Santorini" ist sicher nach Bremerhaven geschleppt worden. Wie das Havariekommando mitteilte, erreichte der Verband am späten Mittwochabend den Hafen an der Wesermündung. Dort soll die "Santorini" nun repariert werden.

Der unbeladene Frachter mit 23 Mann Besatzung hatte am Dienstag 120 Kilometer westnordwestlich vor Helgoland das Ruderblatt verloren. Es hatte die Gefahr bestanden, dass das etwa 160 Meter lange, manövrierunfähige Schiff in ein Gebiet mit Offshore-Windanlagen treibt. Bei der Havarie wurde ein Mensch an Bord leicht verletzt. Auch Hubschrauber der Bundespolizei waren im Einsatz.

Frachter war auf dem Weg nach Litauen

Der Chef des Havariekommandos, Hans-Werner Monsees, sagte: "Es waren schwierige Einsatzsituationen. Das ist bei den Wetterverhältnissen kein Spaziergang." Die 22 Jahre alte "Santorini" fährt unter der Flagge von Barbados. Laut dem Internet-Dienstleister "marinetraffic.com" sollte sie ursprünglich am Freitag in Klaipeda in Litauen ankommen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Morgen, 27. Februar 2020, 7 Uhr