Geflügelpest im Landkreis Cloppenburg: 30.000 Puten werden getötet

  • Insgesamt 24 Betriebe mit 375.000 Tieren im Kreis Cloppenburg betroffen
  • Fälle auch in den Kreisen Vechte, Oldenburg und Diepholz
  • Regeln betreffen auch Halter, die nicht direkt betroffen sind
Eine große Menge Puten in einem Stall.
Insgesamt sind von dem Seuchenzug bislang 24 Betriebe mit rund 375.000 Tieren betroffen. Bild: DPA | Andreas Gebert

In einem Putenbetrieb in Garrel im Kreis Cloppenburg ist die Geflügelpest ausgebrochen, die 30.000 Tiere des Betriebes werden nach Angaben des Kreises noch am Mittwoch getötet. Damit sind von dem aktuellen Seuchenzug allein im Kreis Cloppenburg bislang 24 Betriebe mit rund 375.000 Puten, Hähnchen und Enten betroffen.

Auch in anderen Landkreisen, darunter in den Kreisen Vechta, Oldenburg und Diepholz gibt es Fälle und gelten Auflagen für die Züchter in festgelegten Sperrgebieten um die betroffenen Betriebe. So dürfen leere Ställen vorübergehend nicht wieder besetzt werden. Die Auflagen bedeuten somit wirtschaftliche Lasten – auch für Halter, deren Bestände nicht direkt von der Seuche betroffen sind.

Vorbeugung gegen Vogelgrippe: Stallpflicht für Geflügel

Video vom 14. November 2020
Hühner in einem Stall eingesperrt.
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 3. März 2021, 13 Uhr