Gasleck in Oslebshausen abgedichtet: 65 Anwohner können zurückkehren

  • Gasleck in Bremen-Oslebshausen führte zu Feuerwehr-Großeinsatz
  • 65 Anwohner mussten Wohnungen verlassen
  • Verletzt wurde niemand
Feuerwehrabsperrband
Ein Gasleck hat am Montagabend zu einem Feuerwehreinsatz geführt. (Symbolbild) Bild: DPA | Daniel Bockwoldt

Wegen eines Lecks in einer unterirdischen Gasleitung ist die Feuerwehr am Montagabend zu einem Großeinsatz in Bremen-Oslebshausen ausgerückt. Verletzt wurde niemand. Gegen 18 Uhr hatte ein Passant bei der Feuerwehr starken Gasgeruch auf dem Bürgersteig und Radweg gemeldet. Die Einsatzkräfte stellten vor Ort sofort eine akute Brand- und Explosionsgefahr fest und evakuierten die Häuser im Umkreis von 300 Metern. Insgesamt 65 Personen mussten ihre Wohnungen verlassen. Sie konnten alle bei Bekannten und Nachbarn unterkommen.

In der Nähe war auch ein Alten- und Pflegeheim. Dort leben auch 40 Menschen, die nicht laufen können. Um die Bewohner nicht unnötig mit einer Evakuierung zu belasten, wurde direkt vor dem Gebäude eine Messstation eingerichtet. Kontinuierlich überprüfte die Feuerwehr die Gaskonzentration.

Ein Großaufgebot des Rettungsdienstes war im Heim, um sofort evakuieren zu können, falls das notwendig werden sollte. Dazu kam es aber nicht. Kurz nach 21 Uhr hatte der Energieversorger SWB das Leck gefunden und kurz vor 23 Uhr war es schließlich abgedichtet. Die Bewohner konnten wieder in ihre Häuser zurückkehren.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 6. August 2019, 6 Uhr