Hausbrand in Bremerhaven laut Polizei Brandstiftung

  • Sperrmüll zwischen zwei Wohnhäusern geht in Flammen auf
  • Polizei geht von Brandstiftung aus
  • Zahlreiche Mieter in Hotels untergebracht
Ein Hausdurchgang, der durch einen Brand stark verrußt ist.

Das Feuer in der vergangenen Nacht in einem Mehrfamilienhaus in Bremerhaven-Lehe war Brandstiftung. Davon geht die Polizei ersten Ermittlungen zufolge aus.

Kurz nach Mitternacht war Sperrmüll zwischen zwei Häusern in Flammen aufgegangen. Elf Menschen waren mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser gebracht worden. Der Rauch verteilte sich in den Treppenhäusern beider Gebäude. Sie sind zumindest vorübergehend nicht bewohnbar. Ein Großteil der 22 Mieter wurden inzwischen in Hotels untergebracht, andere haben bei Freunden oder Familienangehörigen eine Bleibe gefunden.

Auch vier Kinder im Alter von einem bis elf Jahren waren unter den Verletzten. Sie konnten aber schon in der Nacht das Krankenhaus wieder verlassen.

Ein Haus in Bremerhaven, in dem es gebrannt hat.
Hier lag der Sperrmüll, der gebrannt hat.

Der Vorfall passt in eine Reihe von vergleichbaren Bränden in den vergangenen Monaten in Bremerhaven. Eine Sonderkommission hat die Ermittlungen übernommen. Die Polizei geht aber inzwischen davon aus, dass die Brände von verschiedenen Tätern gelegt wurden.

Dieses Thema im Programm: Hörfunknachrichten, 28. Dezember 2017, 12 Uhr