Polizei warnt vor falschen Bußgeldbescheiden per E-Mail

  • Unbekannte verschicken bundesweit falsche Bußgeldbescheide
  • Darin werden Geldbußen für zu schnelles Fahren gefordert
  • Polizei erklärt: Bußgeldbescheide kommen nie per E-Mail
Eine gefälschte Mail mit einem Bußgeldbescheid im Mailprogramm eines Smartphones.
Die Polizei warnt vor E-Mails mit falschen Bußgeldbescheiden.

Die Polizei in Bremen und in Bremerhaven warnt vor gefälschten Bußgeldbescheiden, die zurzeit bundesweit per E-Mail versendet werden. Wie eine Polizeisprecherin auf Anfrage mitteilte, gingen in Bremen bereits ein Dutzend Anrufe wegen solcher E-Mails ein. Darin geben sich Unbekannte als Zentraldienst der Polizei Brandenburg aus und fordern Geldbußen für zu schnelles Fahren. Die Polizei macht darauf aufmerksam, dass echte Bußgeldbescheide nie per E-mail zugestellt werden.

Die gefälschten Bußgeldbescheide sind laut Polizei an folgenden Merkmalen zu erkennen:


  • Absender: "Zentraldienst der Polizei | Zentralen Bußgeldstelle"
  • die Absenderadresse gehört offensichtlich nicht zur Polizei (z. B. white@cloudmailhost.info)
  • Betreffzeile: "Verstoßmeldung" oder "Straf Benachrichtigung" und eine Buchstaben-Zahlen-Kombination
  • Der Text ist in fehlerhaftem Deutsch verfasst
  • Die angegebene Geschwindigkeitsüberschreitung liegt teilweise in der Zukunft.
  • Am Ende der Mail steht der Hinweis "Unsubscribe me from this list".

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 20. Juni 2019, 23:30 Uhr