Tödlicher Zugunfall in Ganderkesee – Radfahrer von Handy abgelenkt?

  • Lokführer: Mann hat auf Handy geschaut, als er Gleise überquerte
  • 43-Jähriger trat trotz geschlossener Schranken auf die Schienen
  • Bahnstrecke war für mehrere Stunden gesperrt
Blick auf Bahnschienen aus einer niedrigen Perspektive

Ein 43-Jähriger Mann ist im niedersächsischen Ganderkesee von einem Zug angefahren und getötet worden - vermutlich, weil er auf sein Handy schaute und deshalb den Zug übersah. Dies habe der Zugführer erklärt, der einen Schock erlitt, sagte ein Polizeisprecher. Demnach war der 43-Jährige, der mit einem Fahrrad unterwegs war, trotz geschlossener Halbschranken auf die Gleise des Bahnübergangs in Ganderkesee-Schierbrok gegangen.

Der Zugführer habe noch eine Gefahrenbremsung eingeleitet, den Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern können. Die Bahnstrecke war am Montagabend für mehrere Stunden in beide Richtungen gesperrt.

Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, Vier News, 22. Oktober 2019, 8 Uhr