EWE verkauft etwa ein Viertel der Anteile nach Frankreich

  • Käufer ist die Investmentgesellschaft Ardian
  • Das Geld will EWE investieren
  • Der Ausbau von Breitband-Netzen, Telekommunikation und Windkraft an Land soll gefördert werden
Die Zentrale der EWE in Oldenburg
Für die Anteile soll Ardian etwa 1,2 bis 1,4 Milliarden Euro gezahlt haben. Bild: DPA | Mohssen Assanimoghaddam

Der Oldenburger Energieversorger EWE verkauft 26 Prozent seiner Anteile an die französische Investmentgesellschaft Ardian. Der Kauf soll bereits im ersten Quartal 2020 vollzogen werden, muss aber noch vom Bundeskartellamt genehmigt werden. Wie viel Ardian genau für die EWE-Anteile bezahlt, gaben die Unternehmen nicht bekannt. Branchenkreise schätzen die Summe auf 1,2 bis 1,4 Milliarden Euro.

Der Investor mit Sitz in Paris wolle sich langfristig bei EWE engagieren, das betonten am Freitag Vertreter beider Unternehmen. Ardian verwaltet für private Anleger weltweit ein Vermögen von 96 Milliarden US-Dollar. Mit dem Geld aus dem Verkauf will die EWE in den Ausbau von Breitband-Netzen, Telekommunikation und Windkraft an Land investieren.

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 6. Dezember 2019, 16 Uhr