DLRG-Bilanz: 40 Badetote in Bremen und Niedersachsen

  • Seit Jahresbeginn sind zwei Menschen in Bremen ertrunken
  • Niedersachsen meldet 38 Badetote
  • Bayern ist das Land mit den meisten Todesfällen
Eine Rettungsschwimmerin überwacht die Küste an der Nordsee
Bild: DPA | Ingo Wagner

In den ersten acht Monaten des Jahres sind in Bremen zwei Menschen bei Badeunfällen umgekommen. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren acht Menschen ertrunken. Das geht aus einer Bilanz der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) hervor, die am Donnerstag vorgestellt wurde.

In Niedersachsen gab es im gleichen Zeitraum mit 38 Badetoten keine Veränderung zum Vorjahr. Niedersachsen ist damit das Land, in dem nach Bayern (62) die zweitmeisten Todesfälle zu beklagen sind.

DLRG: Rückgang liegt am schlechten Wetter

Bundesweit sind die tödlichen Badeunfälle nach DLRG-Angaben deutlich zurückgegangen. Bis Ende August ertranken 297 Menschen – 30 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Dieser zweitniedrigste Wert seit der Erhebung sei aber kein Grund zur Entwarnung, der Rückgang liege eher am schlechten Wetter, hieß es. Denn im warmen Juni 2017 habe es mehr Todesfälle im Vergleich zu 2016 gegeben.

Die Unfallschwerpunkte liegen nach DLRG-Angaben weiterhin in den
Binnengewässern. 240 Menschen starben in Flüssen, Seen, Teichen und Kanälen. Mit 25 Toten sei an Nord- und Ostsee bisher fast der Wert von 26 Opfern aus dem Gesamtjahr 2016 erreicht.

Dieses Thema im Programm: Hörfunknachrichten, 14. September 2017, 12 Uhr