"Whatsapp für Gangster": Bremer Dealer muss fast 8 Jahre hinter Gitter

Audio vom 15. Juli 2021
Ein Angeklagert steht im Handschellen in einem Gerichtssaal.
Bild: Imago | Jan Huebner
Bild: Imago | Jan Huebner
  • Erstes Urteil in einem Bremer "Encrochat"-Verfahren
  • 30-Jähriger hat mit Marihuana und Kokain gehandelt
  • Französische Ermittler hatten verschlüsselte Handys geknackt

Das Bremer Landgericht hat im ersten der sogenannten "Encrochat-Verfahren" einen Drogendealer schuldig gesprochen. Er muss 7 Jahre und 10 Monate ins Gefängnis. Außerdem lässt das Gericht über 400.000 Euro seines Vermögens einziehen.

Der 30-Jährige hatte mit größeren Mengen Marihuana und Kokain gehandelt und auch eine illegale Schusswaffe besessen. Seine Geschäfte wickelte der Mann über den Verschlüsselungsdienst Encrochat ab. Die französische Polizei hatte die Technik schließlich geknackt und deutsche Ermittler informiert. Weitere Gerichtsverfahren sollen folgen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 15. Juli 2021, 22 Uhr