Neue Elbfähre zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel gestartet

Die Autofähre soll im Drei-Stunden-Takt zwischen Niedersachsen und Schleswig-Holstein pendeln. Statt auf Diesel setzt das Schiff auf einen alternativen Antrieb.

Video vom 1. März 2021
Autos, die in einer Faehre parken.
Bild: Radio Bremen

Es ist ein neuer Anlauf für die Elbfähre. Mehrere Versuche, die Linie zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel mit zwei Schiffen wirtschaftlich zu betreiben, waren in den vergangenen Jahren gescheitert. Nun geht eine neue Firma mit nur einem Schiff an den Start. Statt mit Diesel fährt die "Greenferry I" mit Flüssigerdgas. Sie soll im Drei-Stunden-Takt pendeln, eine Strecke dauert maximal eine Stunde. Das Schiff kann bis zu 150 Autos, 28 Lkw und bis zu 600 Passagiere mitnehmen. Wegen der Corona-Lage könne davon zunächst aber nur ein Bruchteil transportiert werden, sagt ein Sprecher der Elbferry GmbH.

Politiker und Wirtschaftsverbände begrüßen die neue Verbindung. Sie entlastet aus ihrer Sicht die bisherigen Verkehrswege und bringt Niedersachsen und Schleswig-Holstein noch besser zusammen. Bislang lief der Verkehr über die Fähre Glückstadt-Wischhafen und den Hamburger Elbtunnel.

So läuft der Fährbetrieb von Bremerhaven nach Helgoland trotz Corona

Video vom 31. Juli 2020
Eine Fähre, aus der Menschen aussteigen.
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 1. März 2021, 6 Uhr.