Baby sorgt für Aufregung in Bremerhavener Notrufzentrale

Audio vom 21. Juli 2021
Ein Baby hat ein Handy in der Hand.
Bild: DPA | picture alliance / Everett Collection | ©Focus Features/Courtesy Everett Collection
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  • Kleinkind spielt mit Handy und wählt Notruf
  • Polizei kann Notfall nicht ausschließen
  • Streifenwagen rückt zum Haus der Familie aus

In der Notrufzentrale der Bremerhavener Polizei herrschte am Dienstagnachmittag Unruhe. Mehrere Anrufe gingen ein, aber am anderen Ende meldete sich niemand. Im Hintergrund hörten die Einsatzleiter nach Angaben eines Polizeisprechers immer nur kurz einen Mann und eine Frau sowie Stimmen von Kindern. Dann sei der Kontakt wieder abgebrochen.

Da eine Notsituation nicht ausgeschlossen werden konnte, versuchte die Polizei, den Anrufer ausfindig zu machen. Die Ermittlungen ergaben schließlich, dass die Anschlussinhaberin in Bremerhaven-Geestemünde wohnt. Ein Streifenwagen rückte aus. Dort dann die Überraschung: Die Beamten trafen auf eine Familie. Auf die Notrufe angesprochen fiel der Blick gleich auf den knapp einjährigen Nachwuchs. Das Kleinkind hatte mit dem Mobiltelefon der Mutter gespielt.

In diesem Fall bleiben die Anrufe ohne Konsequenzen für die Familie. Es können bei solchen Einsätzen aber durchaus erhebliche Kosten auf Anrufer zukommen, teilt ein Polizeisprecher auf Nachfrage von buten un binnen mit. Das sei immer eine Einzelfallentscheidung.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Mittag, 21. Juli 2021, 12:20 Uhr