Coronavirus-Verdacht auch in Bremerhaven

  • Verdachtsfall auf Coronavirus bei 56-Jährigen aus Bremerhaven
  • Er war auf Geschäftsreise in China und klagte über Atemwegs-Infektion
  • Gesundheitsamt forderte ihn auf, die Wohnung nicht zu verlassen
Ein Laborant bestückt ein Schüttelapparat  im Institut für Virologie an der Charité Berlin Mitte, in dem Untersuchungen zum Coronavirus laufen.
Ob es sich um das Coronavirus oder nur um einen normalen grippalen Infekt handelt, wird nun von den Behörden untersucht. Bild: DPA | Christophe Gateau

Ein Mann aus Bremerhaven könnte am Coronavirus erkrankt sein – das hat das Gesundheitsamt Bremerhaven mitgeteilt. Der 56-Jährige habe demnach nach der Rückkehr von einer Geschäftsreise in China über eine Infektion der Atemwege geklagt. Es sei aber nicht wahrscheinlich, dass es sich tatsächlich um das Virus handelt. Nach Angaben der Behörde habe er sich nicht in der chinesischen Hochrisikoregion Hubei aufgehalten.

Das Gesundheitsamt führt nun weitere diagnostische Maßnahmen durch, um herauszufinden, ob es sich tatsächlich um das Virus handelt. Inzwischen gehe es dem Mann gesundheitlich wieder besser. Das Gesundheitsamt hat ihn dennoch zur Vorsicht aufgefordert, seine Wohnung nicht zu verlassen und den direkten Kontakt zu anderen Personen zu meiden.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 27. Januar 2020, 19:30 Uhr