Verkehrsminister zu FFP2-Masken: keine Pflicht, aber eine Empfehlung

  • Minister monieren zu viele offene Fragen
  • In Bayern gilt Maskenpflicht seit Montag
  • Verkehrsminister gegen Einschränkungen des ÖPNV
Eine Frau mit einer FFP2-Maske  stempelt eine Fahrkarte
In Bayern gilt bereits eine FFP2-Maskenpflicht. Bild: DPA | Tobias Hase

Die Verkehrsministerkonferenz (VMK) unter Vorsitz von Bremens Mobilitätssenatorin Maike Schaefer (Grüne) hat sich nicht auf eine Verpflichtung zum Tragen von FFP2-Masken einigen können. Zu viele Dinge seien ungeklärt, hieß es nach einer Sonderkonferenz am Montag. Dazu gehöre die Frage, wie lange man die Masken tragen könne und ob es genügend gäbe. Die Minister raten allerdings dazu, künftig FFP2-Masken in Bussen, Bahnen und Zügen zu tragen. In Bayern gilt seit Montag in allen Geschäften sowie im ÖPNV eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Schutzmasken.

Vor den Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Krise am Dienstag gaben die Landesminister aber eine deutliche Empfehlung gegen das Herunterfahren von Öffentlichem Nahverkehr und Fernverkehr. "Mobilität ist auch in der Corona-Krise ein hohes Gut der Daseinsvorsorge, von daher sehen wir ein Herunterfahren des ÖPNV oder Fernverkehr kritisch", sagte die VMK-Vorsitzende Schaefer. Weil der ÖPNV weiter unter den Corona-Folgen leidet, hält die Verkehrsministerkonferenz außerdem auch in diesem Jahr finanzielle Hilfen des Bundes für erforderlich.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 18. Januar 2020, 19:30 Uhr