Ansteckendere Corona-Mutation im Landkreis Vechta entdeckt

  • Mutation des Coronavirus im Landkreis Vechta festgestellt
  • Zwei Personen hatten sich in Großbritannien inifiziert
  • Virus-Mutation B1.1.7. soll sehr viel ansteckender sein als bisheriges Virus
Modell eines Corona-Virus
In Großbritannien haben sich zwei Personen aus dem Kreis Vechta mit der Mutation des Corona-Virus angesteckt. Bild: DPA | picture alliance / Bildagentur-online/Ohde

Die Coronavirus-Mutation B1.1.7. hat jetzt auch den Landkreis Vechta erreicht. Sie sei bei zwei Personen nachgewiesen worden, die Ende 2020 aus Großbritannien nach Deutschland zurückgekehrt seien, sagte die stellvertretende Leiterin des Corona-Krisenstabs der Landesregierung, Claudia Schröder, am Dienstag in Hannover. Sie hätten sich direkt nach ihrer Einreise in Quarantäne begeben.

Zudem seien vier Kontaktpersonen aus ihrem Haushalt unter Quarantäne gestellt worden. Symptome von Covid-19 seien bei den Kontaktpersonen bislang nicht aufgetreten, erläuterte Schröder. Die Betroffenen sollten am Dienstag mit dem Ablauf der Quarantäne erneut getestet werden.

Die Variante B1.1.7. war Ende Dezember auch bereits in der Region Hannover sowie in Baden-Württemberg nachgewiesen worden. Der neue Virenstamm gilt als weitaus ansteckender als das bisherige Coronavirus. Unklar ist noch, ob er auch gefährlicher ist. Typ B1.1.7. ist derzeit vor allem in Großbritannien verbreitet. In London sind bereits 60 Prozent aller an Corona erkrankten Menschen mit der Virus-Mutation infiziert.

Neue Corona-Mutation: Was sind die Konsequenzen für Bremen?

Video vom 21. Dezember 2020
Eine Abbildung des Coronavirus auf einem Tablet.
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen zwei, Nachrichten, 12. Januar 2020, 17 Uhr