Brennender Carport in Bremen-Grambke erst nach Stunden gelöscht

  • Carport in Bremen-Grambke fängt Feuer
  • Gegen 3 Uhr hatten die Einsatzkräfte den Brand unter Kontrolle
  • Die Löscharbeiten dauerten bis zum späten Samstagvormittag an
Ein Feuerwehrmann steht nachts im Dunkeln vor einem brennenden Gebäude aus dem die Flammen hell durch ein Fenster leuchten.
90 Einsatzkräfte arbeiteten die Nacht durch, um das Feuer in Bremen-Grambke zu löschen. Bild: Nord-West-Media TV

In Bremen-Grambke hat ein brennender Carport die Feuerwehr in Atem gehalten. Zwar konnten Einsatzkräfte das Feuer vergangene Nacht schnell unter Kontrolle bringen. Doch immer wieder bedrohten Glutnester ein angrenzendes Wohnhaus. Erst am späten Vormittag waren auch die letzten Brandherde gelöscht. 90 Feuerwehrleute hatten dafür die Nacht durchgearbeitet.

Mehrere Notrufe waren in der Nacht bei der Feuerwehr Bremen eingegangen. Es wurde ein brennendes Auto in einem Carport in der Grambker Heerstraße gemeldet, wie die Feuerwehr am Samstag mitteilte. Demnach meldete das Löschfahrzeug direkt beim Eintreffen, dass das Carport bereits in voller Ausdehnung brannte und das Feuer auf den angrenzenden Werkstatt- und Garagenanbau übergriff. Außerdem schilderten die Einsatzkräfte, dass sich ein Einfamilienhaus in unmittelbarer Nähe zum Brand befand.

Weil der Anbau mit einer Fläche von 20 mal acht Metern ünübersichtlich war, forderte die Bremer Feuerwehr noch Kräfte anderer Freiwilliger Feuerwehren an. Unter Atemschutz konnten die Trupps das Feuer daran hindern, auf das Wohngebäude überzugreifen.

Der Brand war den Angaben zufolge um 3:15 Uhr in der Gewalt der Einsatzkräfte. Das Feuer war aber in die Zwischendecke und in die Balkenlage des Daches vom Anbau gezogen. Deshalb waren langwierige Nachlöscharbeiten nötig. Teilweise wurde das Dach mit Motorrettungssägen aufgeschnitten, um an die Glutnester zu gelangen. Erst um 10:45 Uhr wurden die Löscharbeiten beendet. Die Brandursache und die Schadenhöhe sind noch unklar.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 8. August 2020, 18 Uhr