Bremerhavener springt auf der Flucht vor der Polizei ins Hafenbecken

  • Mann springt ins Hafenbecken um vor Polizei zu fliehen
  • Bremerhavener Polizei rettet den 26-Jährigen
  • Mann kommt stark unterkühlt ins Krankenhaus
Ein Hafenbecken in Bremerhaven
Ein Mann ist auf der Flucht von der Polizei in Bremerhaven in ein Hafenbecken gesprungen. (Symbolbild) Bild: Imago | Raimund Müller

Ein per Untersuchungshaftbefehl gesuchter Mann ist auf der Flucht vor der Polizei kurzerhand in das kalte Wasser eines Hafenbeckens in Bremerhaven gesprungen. Auf diese Weise wollte er seinen Verfolgern offenbar schwimmend entkommen. Der Versuch misslang allerdings: Als der Mann wieder festen Boden unter den Füßen hatte, klickten die Handschellen.

Der Mann klammerte sich laut Polizei mit letzter Kraft an einem Steg fest, wehrte sich aber dennoch dagegen, von Polizisten und Feuerwehrleuten aus dem n aus dem Wasser gezogen zu werden.

Mann komm unterkühlt in Krankenhaus

Der Mann konnte schließlich völlig erschöpft an Land gezogen und mit Unterkühlung ins Krankenhaus gebracht werden. Dem 26-Jährigen werden Eigentumsdelikte vorgeworfen.

Zuvor war er von einem Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens auf einem Bremerhavener Firmengelände entdeckt und angesprochen worden. Der Security-Mann informierte die Polizei, die den 26-Jährigen auf einem Boot im Yachthafen beobachtete.

Als die Beamten ihn ansprachen, sprang er ins eiskalte Wasser und schwamm auf die andere Seite des Hafenbeckens, wo ihn die Polizei rettete und festnahm.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 26. Februar 2021, 23:30 Uhr