Verdacht auf Vergewaltigung: weitere Vorwürfe gegen Bremer Polizisten

Audio vom 13. August 2021
Ein Polizist mit Handschellen in der Hand steht vor einem Polizeiauto.
Bild: DPA | Ostalb Network
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  • Zwei mutmaßliche weitere Opfer melden sich bei der Polizei
  • Vorfälle aus diesem Jahr und aus 2017
  • Der Beamte war vorläufig festgenommen worden

Im Fall des Bremer Kontaktpolizisten, der während seines Dienstes eine Frau vergewaltigt haben soll, haben sich nach Informationen von buten un binnen zwei weitere mutmaßliche Opfer gemeldet. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft stammt ein Fall aus diesem Jahr, der andere aus dem Jahr 2017. Weitere Details nannte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft nicht.

Der 57-jährige Kontaktpolizist war im Juli festgenommen worden. Er stehe im Verdacht, "eine Vergewaltigung im besonders schweren Fall begangen zu haben", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Frank Passade, damals buten un binnen.

Dienstausweis und Waffe eingezogen

Der Mann musste bereits seinen Dienstausweis und seine Waffe abgeben und darf die Diensträume vorläufig nicht betreten. Die weiteren Ermittlungen werden durch das Referat Interne Ermittlungen und die Staatsanwaltschaft Bremen geführt, heißt es.

Gegen den 57-Jährigen wurde bereits im Jahr 2017 eine Anzeige wegen eines Sexualdeliktes erstattet. Damals wurde der Polizeibeamte aufgrund der Erkenntnisse auf eine andere Stelle versetzt. Das Verfahren zu diesem Vorfall stehe demnächst an, sagte ein Polizeisprecher buten un binnen.

Rückblick: Polizist wegen Verdachts der Vergewaltigung festgenommen

Video vom 26. Juli 2021
Frank Passade im Interview.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, 13. August 2021, 16 Uhr.