Corona-Krisenstäbe: So geht es in Bremen und Bremerhaven weiter

Ein Schild, auf dem "Corona Krisenstab" steht, vor einem Gebäude.
Bild: DPA | Boris Roessler
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  • Bremer Krisenstab von 15 Leuten wird auf vier Personen reduziert
  • Bremerhaven überlegt, den Krisenstab aufzulösen
  • Auch der Landkreis Cuxhaven reduziert die Treffen

Der Corona-Krisenstab der Stadt Bremen wird in der kommenden Woche vorerst zum letzten Mal zusammenkommen. Auch Bremerhaven überlegt, sein Krisenmanagement zu reduzieren. Der Grund ist, dass die Infektionszahlen in beiden Städten aktuell niedrig sind.

Der bisherige Bremer Krisenstab von rund 15 Leuten wird durch einen kleinen Kreis von vier Fachleuten ersetzt. Diese werden weiterhin die Entwicklung der Pandemie eng beobachten, so ein Sprecher des Bremer Gesundheitsressorts.

Vorbereitung auf mögliche vierte Welle

Der Magistrat in Bremerhaven wird frühestens am nächsten Mittwoch darüber entscheiden, ob der Krisenstab in der Seestadt aufgelöst werden soll oder nicht. Das extra geschaffene Amt mit rund 60 Mitarbeitenden soll aber bestehen bleiben. Auch der Landkreis Cuxhaven reduziert die Treffen seines Krisenstabs. Man sei aber jederzeit auf eine mögliche vierte Welle vorbereitet, sagt eine Sprecherin.

Das stellte auch der Leiter des Bremer Krisenstabs, Lutz Müller, in Aussicht. "Wir gehen erstmal davon aus, dass es eine vierte Welle geben kann. Und wir bereiten uns auch darauf vor, auf diese vierte Welle vernünftig reagieren zu können", sagte Müller buten un binnen.

Bremer Krisenstab bereitet sich auf vierte Corona-Welle vor

Video vom 17. Juni 2021
Lutz Müller der Leiter des Corona-Krisenstabs beim Studiogespräch im Studio von buten un binnen.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, Nachrichten, 18. Juni 2021, 16 Uhr