Brandanschlag auf Bremer Polizeirevier: Bekennerschreiben wird geprüft

  • Linksautonome Gruppe bekennt sich zum Brandanschlag auf Bremer Polizeirevier
  • Polizei prüft anonymes Schreiben auf Echtheit
  • Staatsschutz ermittelt und geht von politischem Hintergrund aus
Durch ein Feuer beschädigte der Polizeiwache im Ostertor
In der Nacht zu Dienstag hatte die Tür des Polizeireviers Steintor gebrannt. Die Ermittler gehen von Brandstiftung aus.

Eine linksautonome Gruppe hat sich zum Brandanschlag auf das Polizeirevier im Bremer Steintorviertel bekannt. Die Polizei prüft derzeit, ob das anonyme Bekennerschreiben echt ist.

In dem Bekennerschreiben gibt die Gruppe an, es habe sich bei dem Brandanschlag um eine Solidaritätsaktion für die Online-Plattform "linksunten.indymedia.org" gehandelt. Die Plattform war 2017 verboten worden. Heute entscheidet das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, ob das Verbot rechtswidrig war.

In der Nacht zu Dienstag hatte es auf dem Gelände des Polizeireviers Steintor gebrannt. Die Eingangstür des Gebäudes stand in Flammen. Nach Polizeiangaben gehen die Ermittler von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Der Staatsschutz geht von einem politisch motivierten Hintergrund aus.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 29. Januar 2020, 10 Uhr