Löscharbeiten nach Feuer im Bremer Industriehafen dauern an

  • Feuerwehr konnte schlecht ins Halleninnere gelangen
  • Löscharbeiten dauern deshalb länger
  • Kriminalpolizei hat die Ermittlung der Brandursache aufgenommen
Video vom 29. April 2020
Aus der Luft sieht man ein großes Industrie-Gelände im Wasser von dem viel Rauch aufsteigt.
Bild: Telenews

Die Feuerwehr ist weiterhin im Bremer Industriehafen im Einsatz, um das Feuer in den Holzlagerhallen zu löschen. Der Brand an der Louis-Krages-Straße war am Dienstagvormittag aus nach wie vor unbekannter Ursache ausgebrochen, ein Mensch wurde schwer verletzt. Die Löscharbeiten werden den Angaben zufolge noch Donnerstag andauern. Die Kriminalpolizei ist zur Ermittlung der Brandursache vor Ort.

Abbruchunternehmen reißt Wände ein

Probleme bereitet laut Mitteilung der Feuerwehr weiterhin die Unzugänglichkeit des Halleninneren. Es bestehe Einsturzgefahr der Trenn- und Außenwände. Deshalb ist seit dem Mittag ein Abbruchunternehmen im Einsatz. Wände werden so weitgehend kontrolliert zu Fall gebracht, damit die Feuerwehr im Inneren weiter löschen kann.

Nachdem der Brandrauch am Dienstag aus großer Entfernung zu sehen war, werde er durch den Wetterumschwung heute schnell wieder nach unten gedrückt. Den Luftmessungen der Feuerwehr zufolge sei das gesundheitlich unbedenklich, es komme allerdings zu "Sichtbehinderungen und teils penetranten Geruchsbelästigungen in der weiteren Umgebung der Einsatzstelle". Weiterhin gelte die Aufforderung, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Video eines buten un binnen-Users von Dienstag. Das Feuer brach am frühen Vormittag aus.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Mittag, 29. April 2020, 12 Uhr