Bordelle in Bremerhaven öffnen trotz Verbots

  • Bordelle hatten Koberfenster für Prostituierte geöffnet
  • Polizei bekam Hinweis
  • Prostitution aktuell wegen Corona verboten
Blick auf ein buntes Gebäude. Am Fenster steht ein Stuhl.
Die Polizei rückte am Montag in die Lessingstraße in Lehe aus. Bild: Radio Bremen | Leonard Steinbeck

Laut Polizei haben Bordellbetreiber in Bremerhaven ihre Etablissements offenbar trotz Verbots wieder geöffnet. Am Montag wurden die Beamten nach eigenen Angaben darüber informiert, dass Bordelle in der Lessingstraße im Stadtteil Lehe ihre sogenannten Koberfenster für den Betrieb vorbereitet beziehungsweise geöffnet haben sollen. Wegen der Corona-Pandemie ist der Betrieb aktuell untersagt. Diese Koberfenster dienen üblicherweise Prostituierten zum Anwerben von Freiern.

Die Beamten überprüften die betreffenden Bordelle am frühen Montagabend und wiesen die Betreiber auf das derzeit geltende Verbot hin. Sie verfügten, alle Koberfenster wieder zu schließen und drohten bei Missachtung Folgemaßnahmen an.

Rückblick: Wie ist Prostitution unter Corona-Auflagen möglich?

Video vom 11. September 2020
Auf einem Schild sind zwei rote Herzen ineinander verschlungen.
Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 19. Januar 2021, 23:30 Uhr