Tödlicher Lkw-Unfall: Sperrungen auf A1 und A28 aufgehoben

  • 54-Jähriger bei Unfall auf A1 tödlich verunglückt
  • Schwerer Folgeunfall auf A28 bei Delmenhorst
  • Zweitweise Sperrungen auf beiden Autobahnen
Feuerwehrleute an einer Unfallstelle auf der Autobahn.
Bild: Nonstopnews

Verkehrschaos und kilometerlange Staus bei Bremen waren die Folgen von zwei schweren Verkehrsunfällen am Dienstag. Nachdem sich am Dienstagvormittag ein tödlicher Verkehrsunfall auf der Autobahn 1 bei Bremen ereignet hatte, musste die Fahrbahn in Richtung Hamburg ab dem Dreieck Stuhr bis in den frühen Abend voll gesperrt werden. Der Verkehr in Richtung Dreieck Stuhr staute sich sowohl auf der A1 als auch auf der Autobahn 28. Dort hatte sich der Stau auf dem rechten Fahrstreifen bis zum Dreieck Delmenhorst entwickelt.

Auto gerät unter Sattelzug

Ein 51-jähriger Autofahrer übersah am Nachmittag dieses Stauende und fuhr mit seinem VW unter den Kastenaufbau eines Lkws. Der Pkw-Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und erlitt schwere Verletzungen, war jedoch ansprechbar.

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Der Mann musste von Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr Delmenhorst aus seinem Pkw befreit werden. Im Anschluss wurde er in ein Krankenhaus gefahren. Am Pkw entstand ein Totalschaden von mindestens 20.000 Euro. Um ungehindert an der Unfallstelle arbeiten zu können, musste die Richtungsfahrbahn Bremen der A28 zeitweise voll gesperrt werden. Während des Feierabendverkehrs stauten sich die Autos auf einer Länge von sieben Kilometern bis Ganderkesee-Ost. Seit dem frühen Abend ist die A28 wieder frei.

A1 bis in den Abend Richtung Bremen gesperrt

Am Abend wurde auch die Autobahn 1 zwischen dem Dreieck Stuhr und Bremen-Brinkum wieder frei gegeben. Dort war der Fahrer eines Kleinlasters bei der Anschlussstelle Brinkum auf einen stark abbremsenden Sattelzug aufgefahren. Die Fahrerkabine des 7,5-Tonners sei dabei komplett zerstört worden. Der Fahrer wurde eigeklemmt und starb noch an der Unfallstelle, so die Polizei. Der 54 Jahre alte Fahrer des Sattelzuges blieb demnach unverletzt.

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An dem Kleinlaster entstand laut Polizei ein Totalschaden, die geladene Wandfarbe floss auf die Fahrbahn. Um zu verhindern, dass Farbe ins Erdreich gelangt, habe die Feuerwehr Sand eingesetzt. Sie war mit rund 100 Einsatzkräften und 20 Fahrzeugen vor Ort. Der Sachschaden an dem Kleinlaster und dem Auflieger des Sattelzuges wird auf insgesamt 70.000 Euro geschätzt.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Mittag, 21. Januar 2020, 12 Uhr