Brennende Autos im Viertel: Polizei nimmt 50-Jährigen fest

  • 50-Jähriger soll für Brandstiftungen und Schmierereien verantwortlich sein
  • Möglicherweise ist er psychisch krank
  • Polizei prüft, ob es einen Zusammenhang zu vorangegeangenen Fällen gibt
Rauch steigt von zwei brennenden Autos in der Dunkelheit auf.

Nachdem in der Nacht zu Montag in den Bremer Ortsteilen Steintor und Ostertor zwei Autos brannten, hat die Polizei einen 50-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, wurden entsprechende Beweismittel bei ihm festgestellt. Der Mann soll außerdem mehr als 40 Autos mit Farbe beschmiert haben. Das bestätigte die Polizei am Montagmittag in einer Pressemitteilung.

Ein rotes Auto wurde mit schwarzer Farbe besprüht.
Im Bremer Viertel wurden mehrere Autos mit Farbe besprüht.

Laut Polizei war am späten Sonntagabend zunächst in der Friesenstraße ein Auto in Brand geraten. Kurz darauf seien brennende Zeitungsstapel an drei Orten im Viertel gemeldet worden. Alle Brände wurden schnell bemerkt und konnten gelöscht werden. Insgesamt wird der Schaden auf mehrere Tausend Euro geschätzt.

Bereits in der Nacht zu Sonntag brannten Autos

Ob es Zusammenhänge zu anderen Autobränden gibt, ist noch unklar. Bereits in der Nacht zu Sonntag hatten in Bremen ein Wohnmobil und ein Auto gebrannt. Das Wohnmobil, das in Walle an der Ingolstädter Straße stand, musste von der Feuerwehr gelöscht werden. Es entstand ein Schaden von geschätzt 79.000 Euro.

Glimpflicher verlief der Brand an dem Pkw, der am Sielwall geparkt worden war. Einige Gäste einer Kneipe bemerkten das Feuer und konnten es löschen. Dadurch entstand ein vergleichsweise geringer Schaden von geschätzt 1.000 Euro.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Morgen, 11. November 2019, 7 Uhr