So wird die 2G-Regel in Läden in Bremen und Niedersachsen kontrolliert

An einer Schaufensterscheibe steht: "Zutritt nur mit 2 G".

So wird die 2G-Regel in Läden in Bremen und Niedersachsen kontrolliert

Bild: Imago | D. Anoraganingrum/Future Image

In Bremerhaven, Bremen und dem niedersächsischen Umland dürfen nur Geimpfte und Genesene in Geschäften einkaufen. Armbänder sollen die Kontrollen vereinfachen.

Die 2G-Regel im Einzelhandel gilt in Bremen und Bremerhaven seit dieser Woche, in Niedersachsen soll sie ab diesem Samstag gelten. Ausgenommen sind Läden des täglichen Bedarfs wie zum Beispiel Supermärkte, Drogerien und Apotheken. Hier dürfen auch Ungeimpfte einkaufen. Die Geschäfte sind verpflichtet, die Impf- und Genesenennachweise zu kontrollieren. In vielen Städten sollen Einzelhändler und Kunden mit Armbändchen entlastet werden. In Bremerhaven hat der Magistrat die Armbänder-Lösung an diesem Mittwoch beschlossen. Kunden müssen ihren Nachweis damit nicht mehr in jedem Geschäft zeigen.

Es handelt sich um ein freiwilliges System, das die Arbeit für die Geschäfte erleichtern soll. Kunden können aber ihren Nachweis auch für einen einmaligen Besuch direkt in einem Geschäft vorzeigen.

Bremerhaven

Spätestens ab Montag sollen die Bänder erhältlich sein, die Stadt wartet aktuell noch auf die Lieferung. 25.000 Euro stellt der Magistrat dafür zur Verfügung. Das Verfahren soll so laufen wie auf dem Weihnachtsmarkt: Geht ein Kunde in ein Geschäft, wird dort geprüft, ob er geimpft oder genesen ist. Dann bekommt der Kunde ein farbiges Bändchen und kann damit auch in anderen Geschäften ohne weitere Kontrollen einkaufen. Die Farben der Bänder wechseln täglich. Pro Woche sollen 100.000 Bänder für die Geschäfte und 40.000 für den Weihnachtsmarkt zur Verfügung stehen. Es reicht aber ein Band: Egal ob es auf dem Weihnachtsmarkt erworben wurde oder in einem Geschäft, es ist überall gültig. Künftig soll das System auch in Restaurants gelten, kündigt Oberbürgermeister Melf Grantz an.

Bremen

Ein ähnliches Konzept soll auch in Bremen umgesetzt werden. Behörden und Einzelhändler wollen noch diese Woche eine Entscheidung treffen. Allerdings gelten die Bänder, die bereits für den Weihnachtsmarkt und den Schlachtezauber ausgegeben werden, auch jetzt schon in Geschäften. Die Bänder gibt es aktuell an den sechs Ausgabestellen auf dem Weihnachtsmarkt und dem Schlachtezauber, künftig soll es weitere Ausgabestellen geben und die Bändchen sollen auch in den Geschäften erhältlich sein. Sie sollen in allen Stadtteilen gelten, teilt Christoph Sonnenberg, Pressesprecher bei der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa auf Nachfrage von buten un binnen mit.

Niedersachsen

In Niedersachsen soll die 2G-Regel ab Samstag auch im Einzelhandel gelten. Auch hier sollen Geschäfte der Grundversorgung und Apotheken ausgenommen sein. Einige Städte haben jetzt schon angekündigt, ebenfalls auf die Bänder-Lösung setzen zu wollen. In Oldenburg beispielsweise sollen die Bändchen ab Samstag an drei entsprechend gekennzeichneten Hütten in der Innenstadt erhältlich sein.

So soll die 2G-Regelung mit Armbändchen in Bremerhaven funktionieren

Bild: Radio Bremen

Mehr zum Thema:

Autorin

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 8. Dezember 2021, 19:30 Uhr